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Hévíz gilt zu den 7 Wundern Ungarns

Laut der Stimmen der Zuschauer der Kurzfilmserie „Die grüne 7” hat der Hévízer See diesen Ehrentitel verdient.


Die Kurzfilmserie, „Die grüne 7” - „Die 7 Naturwunder Ungarns” – wurde am 2. Februar 2008 vom Umweltministerium und Ungarischem Fernseher auf dem Sender MTV2 gesendet. In diesem Rahmen wurde fast jeden Tag der Woche mehrmals einer von den 30 heimischen Naturwerten vorstellenden Kurzfilmen gesendet. Die Zuschauer dürften richtig liegen, welches Naturwunder sie herausragend finden.

Nach der Zusammenrechnung der Stimmen haben die sieben am meisten Stimmen bekommenden Naturwerte die Auszeichnung „Naturwunder Ungarns“ bekommen, die am 22. April zum Anlass der Tag der Erde übergeben wurde. Unter den 7 Naturwundern ist keine Rangliste, sie sind gleichwertig auf der Liste.

Laut der mehr tausenden Stimmen haben der Burgberg von Füzér; der Hévízer See; die Urüberreste von Ipolytarnóc; der Weiße See von Kardoskút; das Gebiet „Őrség“, bzw. zwei von unseren geschützten Vögeln: eine Art der Falken und eine der Adler den Titel „Die grüne 7“ verdient. Alle Wunder werden im öffentlichen Fernseher mit Werbungen aus gesellschaftlichen Zwecken im Wert von eine Million Forint populär gemacht. Der Ehrentitel „Die grüne 7“ wurde von Dr. Hegedűs Lajos, dem Oberdirektor des Hévízheilbades und der Sankt Andreas Rheumaklinik und von Balogh László, dem Direktor des Naturschutzgebietes des Balaton-Oberlandes übernommen.

Die wunderschönen Seerosen von Heviz

Die Fauna und Flora des Hévízer Heilsees ist wegen der Wassertemperaturen und der einzigartigen chemischen Zusammensetzung, der speziellen Umgebung einmalig. Einige besondere Spezies der Fauna und Flora sind im Freien in Ungarn ausschließlich in diesem Gebiet zu finden. Tange, Algen (vor allem Blaualgen), Schwefelbakterien, Strahlenpilz, Binse.

Die Mikroorganismen des Wassers und Schlammes, bzw. deren Stoffwechselprodukte tragen zur Kraft des Sees bei, bzw. diverse Bakterienstämme sichern antibiotische, desinfizierende Wirkung. Schönste Pflanzen der Flora des Sees sind die Wasserrosen. Die Subspezies der autochthonen weißen Wasserrose (Nymphaea alba) ist heute schon im See in den Hintergrund gedrängt worden, doch es gibt noch viele davon im Abfluss.

Die rote Wasserrose (Nymphaea rubra var. longiflora) ist in der Zeit zwischen 1898 und 1906 vom Lovassy Sándor, Lehrer der Wirtschaftsakademie in Keszthely angepflanzt worden. Er führte Versuche mit der Anpflanzung diverser Spezies durch, jedoch ausschließlich die rote Wasserrose war lebensfähig, welche seither im See ein wahres Zuhause gefunden hat. Die Wasserrose ist eine geschützte Pflanze des Sees, es ist verboten, die Pflanze zu stören, bzw. die Blume abzupflücken!