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Der Wein von Bad Heviz - Goldmedaille

Auf dem im Rahmen des XV. Nationalen Weinfestivals organisierten Weinwettbewerb hat "Der Wein von Bad Heviz 2009", der Cserszeger Gewürzter Wein von den Frittmann Geschwistern laut des Urteils der Fachjury goldene Qualifikation bekommen. Die Anerkennung zeigt, dass die Gäste den Wein der Stadt dieses Jahres nicht zufällig mögen.


Der Wein kann an folgenden Stellen gekauft werden:
  • Erste Hévízer Weinhaus und Restaurant, Kossuth L. Str. 7.
  • Gyöngyvirág Restaurant, Rákóczi Str.12.
  • Házisárkány Gästehaus, Fenyő Str. 6.
  • Hotel Aquamarin, Honvéd Str. 14.
  • Hotel Spa Hévíz, Dr. Schulhof Vilmos Promenade 1.
  • Kerék Csárda, Zrínyi Str. 39.
  • Korona Pension und Restaurant, Széchenyi Str. 43.
  • Magyar Csárda, Tavirózsa Str. 2-4.
  • NaturMed Hotel Carbona, Attila Str. 1.

Unicum ...

... ist der Name eines ungarischen Magenbitters der Brennerei Zwack.

Sein Name geht auf den angeblichen Ausruf „Das ist ein Unicum!“ von Joseph II., Kaiser von Österreich und König von Ungarn, zurück, als dieser den Likör das erste Mal 1790 von seinem Hofarzt Dr. Zwack erhalten hatte. Der Kräuterschnaps und Magenbitter ist ein Extrakt aus über 40 verschiedenen Kräutern und Wurzeln.


Die Grundzusammensetzung ist dem Underberg ähnlich. Das Rezept ist seit 200 Jahren ein Geheimnis der Familie Zwack. 40 verschiedene Kräuter werden für einige Wochen in Alkohol getränkt, bis die Wirkstoffe sich lösen. Die Lösung wird anschließend destilliert. Danach reift das Getränk sechs Monate lang in Eichenfässern, bevor es abgefüllt wird.

Geschichte

Die Geschichte von Unicum knüpft sich eng an die der Brennerei Zwack. Sie wurde 1840 in Pest gegründet und stellt seitdem den Likör nach dem Familienrezept kommerziell her. 1883 wurde die bis heute noch in Verwendung stehende kugelförmige grüne Glasflasche mit dem Emblem bestehend aus einem weißen Kreuz auf rundem roten Grund als Marke registriert und geschützt. Unicum wurde in jenen Jahren bereits erfolgreich nach Österreich, Frankreich und Russland exportiert. Im Jahr 1890 war die Produktion bereits so angewachsen, dass sie in ein neues Betriebsgelände in den 9. Bezirk von Budapest (Ferencváros) übersiedeln musste, wo sie auch heute wieder ihre Fabrikation hat. Die Produktion kam im 2. Weltkrieg durch die Zerstörung der Fabrik zum Erliegen. Nachdem die Fabrik wieder aufgebaut wurde, kam es 1948 unter dem kommunistischen Regime zur Verstaatlichung der Firma. Die Familie Zwack behielt jedoch ihr Rezept für sich geheim und gab eine falsche, abgeänderte Version dem Staat preis. Unter schwierigen Umständen gelang es der Familie das Land zu verlassen und nach Italien zu flüchten, wo sie ihr Unicum nach ihrem originalen Rezept herstellten. Von nun an gab es bis 1989 zwei Arten des Getränks. Péter Zwack gelang es nach der Wende 1989 den Betrieb in Ungarn wieder zurückzukaufen und stellte ab dann Unicum nach originalem Rezept wieder in Ungarn her. In den 90er Jahren kam eine neue Form des Magenbitters mit dem Namen Unicum Next auf den Markt. Er schmeckt im Gegensatz zum originalen Unicum süßer und „frischer“ nach Zitrone.

Neben dem bekannten Magenbitter stellt Zwack auch mehrere Sorten Brände bzw. Schnäpse und Liköre her.

Paprika

Obwohl man Ungarn unweigerlich mit Paprika in Verbindung bringt, ist Paprika in der ungarischen Küche ein vergleichsweise "junges" Gewürz. Die Türken fingen an, während ihrer Herrschaft im 16. Jahrhundert in Ungarn Paprika anzubauen, daher auch der manchmal verwendete Name "türkische Pfeffer". "Ungläubigen" war es jedoch unter Todesstrafe verboten, Paprika anzubauen.


Dennoch kam Paprika in die Hände ungarischer Bauern und sie bauten ihn unter Lebensgefahr an. Jedoch dauerte es auch nach dem Abzug der Türken noch lange, bis der Paprika auch Einzu in die gehobene ungarische Küche fand. Erst im 19. Jahrhundert wurde er in einem Kochbuch als Gewürz erwähnt. Von da an ging der Anbau und die Verbreitung von Paprika in Ungarn jedoch rasend vonstatten. Die Bauern von Szeged und Kalocsa brachten durch Veredelung ausgezeichnete Sorten zustande, darunter leicht scharfe, aber auch Sorten ohne jede Schärfe.

Für Qualität und Schärfe des pulverisierten Paprika (Gewürzpaprika) sind die Auswahl der Sorten und die Zusammensetzung des verwendeten Pflanzenteile (Fruchtfleisch, Scheidewände und Samenkörner) wichtig.

Entsprechend groß ist die Palette milder Paprika (különleges), Delikatesspaprika (csemege), Rosenpaprika (rozsa). Edelsüßpaprika (édes-nemes) und scharfer Paprika (csipös). Generell wird in Ungarn jedoch nicht so scharf gekocht, wie man im Ausland annimmt. Der Gast soll am Tisch selbst nach Belieben nachwürzen.

Gastronomie von Heviz

Ungarn ist nicht nur für seine Badeorte und Gastfreundschaft, sondern auch für seine schmackhafte Küche und Weine berühmt.

In Heviz kann man neben den internationalen Köstlichkeiten auch die Speisespezialitäten der weit über die Grenzen hinhaus bekannten ungarischen Küche vorfinden.

Egregy, mit seiner Flora und Fauna ist ein einzigartiger Stadtteil von Heviz, welcher von den Gästen im Rahmen eines angenehmen Spazierganges gern aufgesucht wird. Der vom Stadtzentrum 1,5 km entfernt liegende Stadtteil hat sich die dörfliche Atmosfäre bewahrt, wo der Besucher zwischen gastlichen Weinkellern auch die im 13. Jahrhundert in romanischem Stil errichtete Kirche bewundern kann. Hier hat der Weinbau eine bis zur Römerzeit zurückreichende Tradition.

Der Weinberg, der Egregyer "Grinzing", mit seinen "feurigen" Weinen und ungarischen Speisen ist ein beliebtes Ausflugsziel. Das jährlich veranstaltete Winzerfest isr ein besonderes Ereignis unserer Stadt.

Der Wein von Heviz

Seit März 2007 können Sie den Wein von Heviz kosten.

Im Zeichen des komplexen Angebotes fungieren neben der Gesundheit und Wellness die Gastronomie und Weinkultur an besonderer Stelle. In diesem Rahmen wurde im März 2007 zum ersten Mal der offizielle Wein der Stadt Heviz gewählt. Der Präsident der Fachjury war Dr. Károly Bakonyi, der Veredler des Cserszeger gewürzten Weines. Hervorgehobene Mitglieder waren Miklós Niszkács, der Chefredakteur der Fachzeitung Bewirtung und der Schauspieler Géza Kaszás. Den Ehrentitel von 12 Weinen erhielt der Cserszeger Wein Jahrgang 2006 der Kellerei Gál.

Der Wein von Heviz kann in zahlreichen Restaurants, Privatunterkünften, Hotels und Reisebüros gekauft werden.